Rechtschreibkonzept

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Auf den folgenden Seiten möchten wir allen Interessierten einen Einblick in unseren Rechtschreibunterricht ermöglichen.

Aufgrund der immer wiederkehrenden Diskussionen in den Medien ist es uns besonders wichtig, folgende Fragen zu beantworten.

[nextpage title=”Allgemeine Fragen”]

Schreiben die Kinder an der KGS Müllekoven wie sie wollen?

Wir beginnen mit einem lautorientierten Ansatz. Das heißt, dass die Kinder zu Beginn ihrer Schulzeit “Schreiben, wie sie sprechen”. Dies ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Diese Entwicklung beginnt bei vielen Kindern schon vor der Schule. Dabei belassen wir es aber nicht. Wir knüpfen daran mit unserem Rechtschreibunterricht an und führen die Kinder zu einer normgerechten Schreibung. Wie wir das machen, finden Sie ausführlicher in den entsprechenden Abschnitten.

 

Dürfen die Eltern die Schreibungen der Kinder verbessern?

Diese Frage kann man so generell nicht beantworten. Eine Rückmeldung bzw. Verbesserung muss zum Kind passen.

Ein Beispiel:

Zu  Beginn ihrer Schreibentwicklung schreiben einige Kinder nur weniger besonders auffallende Buchstaben. Möchten sie beispielsweise “Lampe” schreiben, schreiben sie nur “LM”. Dies ist ein wichtiger Schritt in ihrer Lernentwicklung. Es macht wenig Sinn, diese Kinder darauf hinzuweisen, dass das Wort “Lampe” ein Nomen ist und groß geschrieben wird. Können Kinder jedoch schon lautgetreu schreiben, kann man beginnen, ihnen Rechtschreibregelungen anzubieten. Der Verweis auf die Wortarten macht dann Sinn. Bitte sprechen Sie die Lehrerin ihres Kindes darauf an, wenn sie sich unsicher sind, wie sie ihrem Kind helfen können.

 

Rechtschreibung ist aber auch nicht alles.

Es gibt noch  weitere gleichwertige  Bereiche im Deutschunterricht. So fördern wir die Kinder auch in ihrem schriftlichen Sprachgebrauch. Wir schreiben viel in unterschiedlichen Zusammenhängen und tauschen uns über die Texte und deren Aufbau aus. Gerade bei dieser Texterstellung liegt der Fokus nicht auf der Rechtschreibung. Der Inhalt steht im Mittelpunkt und eine zu starke Fokussierung auf die Rechtschreibung erschwert den Lernerfolg. Uns ist es auch wichtig, dass wir die Schreibmotivation fördern. Die Kinder sollen die Schrift als für sie bedeutsam erfahren.

Daraus folgt, dass aus gutem Grund nicht alle Texte im Unterricht überarbeitet werden. Ihre Kompetenz zur Textüberarbeitung erwerben und sichern die Kinder an ausgewählten Texten.

 

Prägen sich die Kinder dann nicht eine falsche Schreibungen ein?

Die Forschung zu dem Thema zeigt, dass Schreibenlernen ein komplexer Vorgang ist. Es ist wesentlich mehr, als das Einprägen der richtigen Schreibung von Wörtern. Zum Glück, sonst wäre unserer Wortschatz sehr begrenzt. Sonst könnten wir nur die Wörter schreiben, die wir einmal gelernt haben. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die menschlichen Fähigkeiten weit darüber hinaus gehen. Das Gehirn arbeitet beim Schreibenlernen aktiv mit. Intuitiv und unbewusst sind die Kinder auf der Suche nach Regelungen und setzen diese bei ihren Schreibungen um. So haben wir im Übrigen auch Sprechen gelernt. Kein Mensch lernt sprechen, in dem er die Wörter auswendig lernt. Es ist ein aktiver Prozess. Dieses bedeutet auch, dass die Kinder beim Erlernen der Rechtschreibung im Anfangsunterricht nicht falsche Wörter auswendig lernen.

Wir erarbeiten gemeinsam mit den Kindern im Laufe der Grundschulzeit die wesentlichen Rechtschreibregelungen.

[nextpage title=”Inhalte des Rechtschreibunterrichts”]

Für das Erlernen der Rechtschreibung sind folgende Merkmale und Prinzipien wichtig und werden in unserem Unterricht behandelt.

 1. Phonographisches Prinzip:

Es gibt Wörter, die richtig geschrieben werden, wenn man die Laute des gesprochenen Wortes in die richtigen Buchstaben “übersetzt”. Weitere Regelungen müssen noch nicht berücksichtigt werden.

Beispiel:
Nase, Hose, Lama, Hase, Auto, Lampe

Die Kinder müssen den richtigen Laut der einzelnen Buchstaben kennen. Dafür müssen sie ein Gespür entwickeln. Es gibt einfache (a,e,i,k) und komplexere (sp, st, sch, eu,) Laute.
Darüber hinaus müssen die Kinder alle notwendigen Laute abbilden. Das Wort also vollständig verschriften.

Eine Besonderheit stellt darüber hinaus die Endung -er dar. Mit den Ausnahmen Papa, Mama wird der Laut <a> am Wortende mit einem -er verschriftet.

Mit den weiteren Prinzipien lassen sich Abweichungen von diesem Prinzip erklären:

2. Morphematisches Prinzip:

Der Wortstamm wird immer gleich geschrieben (Morphemkonstanz). Dies erleichtert das Lesen eines Wortes.
Folgende Arten dieses Prinzips werden in der Grundschule unterschieden:

 2.1. Auslautverhärtung

Wir sprechen und hören [hunt] mit dem stimmlosen /t/, wir schreiben aber Hund mit einem <d>.

Beispiele:
Hund –> Hunde
Weg –> Wege

2.2. Abweichungen von Vokalen

Obwohl wir in Hände ein <e> hören, schreiben wir ein ä. Es kommt von Hand.
Bäume schreiben wir mit äu, da es von Baum kommt. Und nicht mit eu.

2.3. Wortbildungsbausteine

Einige Wörter lassen sich auch richtig schreiben, wenn die Wortbildungsbausteine berücksichtigt werden. Dazu gehören die Vorsilben und Nachsilben.

Beispiel:
Wortfeld “fahren”: Vorfahren, verfahren, abfahren, erfahren usw.

3. Länge der Vokale

Es gibt kurze und lang gesprochene Vokale. Folgt im Wort auf einen kurzen Vokal nur ein Konsonant, so wird dieser verdoppelt

Beispiel:
Rennen, Tanne, Mutter, schwimmen

4. Das lexikalische und das syntaktische Prinzip

Nomen bzw. Substantive werden groß geschrieben. Es gibt zwei Merkmale, die bei der Erkennung von Nomen helfen:

1. Man kann von Nomen meistens die Einzahl- und Mehrzahl bilden (ein Hund, viele Hunde). \\
2. Man kann Adjektive zu Nomen ergänzen (der bunte Hund, der lustige Hund)

Methoden

Unser Rechtschreibunterricht baut auf den folgenden Methoden auf.

Rechtschreibgespräche

Rechtschreibgespräche werden regelmäßig in einer ritualisierten Form von Klasse 1 an durchgeführt.
Gemeinsam mit allen Kindern werden Überlegungen zu der richtigen Schreibung von einzelnen Wörtern (“der harte Brocken”) oder ganzen Sätzen („Satz des Tages“) angestellt. Wenn den Kindern die Vorgehensweise bekannt ist, können sie sich in kleinen Gruppen über die Wörter austauschen. 

Unterschieden werden Mitsprechwörter, Nachdenkwörter und Merkwörter.
Mitsprechwörter sind die lautorientierten Wörter. Eine einfache Zuordnung von Lauten zu Buchstaben genügt, um die Wörter richtig zu schreiben. Weitere Regeln sind nicht notwendig (Haus, Apfel, Hose).

Bei Denkwörtern spielen alle rechtschriftlichen Regelungen mit hinein (z.B. Tanne, fahren, Läuse).
Merkwörter muss man sich einfach merken. Die Regel, die hinter der Schreibung steht, ist entweder nicht für Grundschulkinder geeignet oder es handelt sich dabei um ein Fremdwort (z.B. und, ihr, Computer).

Rechtschreibgespräche bieten auch starken Kindern die Möglichkeit, ihr teilweise sehr weit fortgeschrittenes Rechtschreibwissen einzubringen. Davon profitieren ihre Mitschüler.

Übungen mit dem Modellwortschatz

Der Modellwortschatz ist die Grundlage für einen aktiv entdeckenden Rechtschreibunterricht. Er enthält Beispielwörter für alle Rechtschreibregeln. Neben einfachen Abschreibübungen wird er hauptsächlich für Sortierübungen genutzt. So werden beispielsweise alle Verben oder Nomen gesucht. Oder Wörter die mit -er enden. So ermöglicht der Modellwortschatz eine intensive Auseinandersetzung mit den Rechtschreibthemen.

Es geht uns also nicht darum, alle Wörter des Modellwortschatzes “auswendig” zu beherrschen. Es geht um ein Verständnis der richtigen Rechtschreibung und um das Entwickeln eines Rechtschreibgespürs.

Abschreibübungen

Das Abschreiben ist eine weitere wichtige Methode. Die Kinder lernen dadurch, sich an der richtigen Schreibweise der Erwachsenen zu orientieren. Bereits im ersten Schuljahr ist es wichtig, korrekt geschriebene Wörter abschreiben zu lassen.
Die Kinder müssen dabei ihre Aufmerksamkeit auf die richtige Schreibung lenken. Sie sollen sich einzelne Wörter im Ganzen merken und nicht Buchstabe für Buchstabe abschreiben. Das Mitsprechen ist die sicherste Methode, dafür zu sorgen, dass die gesprochenen Laute auch alle verschriftet werden. Die abschließende Textkorrektur des selbst geschriebenen Textes gehört genauso zur Rechtschreibkompetenz wie das Vermeiden von Verschreibungen.
Die Menge des Textes, der von den Kindern abgeschrieben wird, variiert von Schuljahr zu Schuljahr. Das Wortmaterial hängt von dem aktuellen rechtschriftlichen Schwerpunkt ab.

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Kinder sind sehr unterschiedlich. Sie kommen mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten im Bereich des Lesens und Schreibens zur Schule. Es gibt einzelne Kinder, die flüssig auch schon längere Texte lesen können. Die meisten kennen schon ein paar Buchstaben und können damit einfache Wörter verschriften.

Damit wir alle Kinder motivierend in die Welt der Schrift begleiten können, beginnen wir folgendermaßen.

Lernbereiche

Anlauttabelle

Die Kinder bekommen eine Anlauttabelle. Auf dieser Anlauftabelle sind zu allen Lauten Bilder abgebildet. Diese Übersicht unterstützt die Kinder in den ersten Monaten beim Schreiben von ersten Wörtern.

Damit alle möglichst mit dieser Tabelle arbeiten können, wird diese im Unterricht intensiv mit begleitenden Übungen und Spielen eingeführt. Die Kinder lernen auch einen Rap, in dem alle Bilder und Laute vorkommen.

Buchstaben

Der zweite wichtige Inhalt im ersten Schuljahr ist das Erlernen aller wichtigen Buchstaben. Dies erfolgt in den ersten Klassen gemeinsam. Es gibt einen Buchstaben der Woche und es werden beispielsweise Begriffe gesammelt, die diesen Buchstaben enthalten.

Es gibt immer drei Bereiche, die im Unterricht aufgegriffen werden.

1. Die Form der Buchstaben
Die Kinder lernen, den Buchstaben von anderen zu unterscheiden.
2. Der Laut
Welche Wörter fangen mit dem Laut an? Wo im Wort kann der Laut gehört werden?
3. Das Schreiben
Die Kinder lernen den Buchstaben zu schreiben. Dabei lernen die Kinder im ersten Schuljahr alle Buchstaben in der Druckschrift. Dabei wird besonders auf die richtige Bewegungsrichtung geachtet.

Die Kinder haben ein gebundenes Arbeitsheft, in dem es zu jedem Buchstaben passende Übungen gibt.
Wenn die Kinder die einfachen Laute (a,e,i,o,u,w, usw.) mehrheitlich beherrschen, werden die komplexeren thematisiert. Dazu gehören pf, st, sch, ch, qu.

 Weitere Inhalte

Die Kinder lernen zu Beginn lautorientiert. Im ersten Schuljahr gibt es erste Schritte, die in die Richtung der anderen Strategien deuten. Die Großschreibung am Satzanfang und der Punkt als Satzschlusszeichen werden thematisiert.

Methoden

In dem ersten Schuljahr wird mit ersten methodischen Übungen begonnen. Der Grundwortschatz wird eingeführt und erste Abschreibübungen werden durchgeführt. Es finden erste gemeinsame Rechtschreibgespräche statt.

Diagnose

Regelmäßig werden Lernzielkontrollen (Buchstabentest, Wortbildtest, Laute hören …) durchgeführt, um den Lernstand des Kindes zu überprüfen. Am Elternsprechtag dienen sie als Gesprächsgrundlage.

Arbeit an eigenen Texte und Kontrolle

Im ersten Schuljahr werden von Anfang an viele Gelegenheiten zum Schreiben angeboten. Es werden beispielsweise Bücher gelesen und im Anschluss kleine Texte zum Inhalt geschrieben. Es gibt thematische Schreibanlässe. Die Kinder malen dazu Bilder, schreiben einzelne Wörter oder schon ganze Sätze. Je nach ihren Fähigkeiten.

Korrekturhinweise hängen von der Kompetenz des Schreibers ab. Hier einige Beispiele:

Kinder, die alle Laute richtig zuordnen können und teilweise schon Nomen groß schreiben, werden natürlich in diese Richtung bestärkt. Dahingehende Hinweise können die Kinder verstehen und umsetzen. Kinder, die noch nicht alle Laute verschriften, bekommen diesbezügliche Hinweise. “Klatsch mal das Wort. Du hast APL (Ampel) geschrieben. Was fällt dir auf?” Hinweise auf rechtschriftliche Regelungen zu diesem Zeitpunkt oder gar die Erwartungen, diese umzusetzen sind nicht sinnvoll. Dies kann die Kinder beim Lernen irritieren.

Bewertung

 

klass_1-1

 

 

 

 

 

 

Bei der Bewertung der Rechtschreibung im Zeugnis des ersten Schuljahres orientieren wir uns an diesem Schema.

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Lernbereiche

Fortsetzung Laut-Buchstaben-Zuordnung

Im 2. Schuljahr wird die Arbeit an der richtigen und vollständigen Laut-Buchstaben-Umsetzung fortgesetzt. Eine Sicherung des Lernbereiches ist für die Weiterarbeit in den folgenden Schuljahren sehr wichtig.

Stammprinzip

Ausgehend von den Laut-Buchstaben-Zuordnungen findet in Klasse 2 eine erste Beschäftigung mit dem Morphematischen Prinzip statt.

Schwerpunkt Wortarten

Intensiv setzen wir uns im zweiten Schuljahr mit dem Thema Wortarten auseinander. Die Kinder lernen die Nomen, Verben und Adjektive kennen und unterscheiden.

Anbahnung Länge der Vokale

Da es für viele Kinder schwierig ist, die Länge der Vokale zu unterscheiden, ob ein Vokal kurz oder lang klingt, bahnen wir dies intensiv in Klasse 2 an. Die schwerpunktmäßige Arbeit an diesem Lernbereich findet in Klasse 3 statt.

 

Methoden

Nach der ersten Anbahnung im ersten Schuljahr beginnen wir mit methodischen Übungsphasen.

Abschreiben

Die Kinder lernen methodisch richtiges Abschreiben: Sie werden dazu angehalten, sich größere Einheiten zu merken und diese abzuschreiben (Wort für Wort statt Buchstabe für Buchstabe). Ausgehend von einzelnen Wörtern des Modellwortschatzes werden gegen Ende des Schuljahres vollständige Sätze abgeschrieben.

Rechtschreibgespräche

Nach und nach finden in Klasse 2 gemeinsame Phasen mit Rechtschreibgesprächen statt.

Arbeit mit dem Modellwortschatz

Der Modellwortschatz wird eingeführt und dient als Grundlage für Such-, Abschreib- und Sortierübugen.

Bewertung

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Bei der Bewertung der Rechtschreibung im Zeugnis des zweiten Schuljahres orientieren wir uns an diesem Schema.

 

[nextpage title=”3. Schuljahr”]

Lernbereiche

 

Langer und kurzer Vokal

Im dritten Schuljahr setzen wir uns intensiv mit der Nutzung von Doppelkonsonanten auseinander und erarbeiten in gemeinsamen Unterrichtssituationen die rechtschriftlichen Regelungen.

Wort umformen und ableiten

Im dritten Schuljahr wird das Stammprinzip weiter vertieft. Es werden Übungen zu dem Ableiten und Verlängern durchgeführt.

Wortart 

Die Wortarten werden gefestigt. Weitere Besonderheiten werden besprochen und geübt:

Konkrete und abstrakte Nomen, zusammengesetzte Nomen, Nomen mit -heit, -keit, -ung und Ausnahmen

Wörtliche Rede

Im dritten Schuljahr werden die Arten von wörtlicher Rede besprochen, bei denen der Begleitsatz vorangestellt wird.
Peter sagt: “Ich esse gerne Kekse.”

Bewertung

Die Note im Bereich Rechtschreibung setzt sich zusammen aus der Bewertung der Schreibung in eigenen Texten (50%) und der Bewertung von methodischen Kompetenzen (50%).
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Methodische Kompetenzen werden durch Beobachtung im Unterricht und schriftliche Arbeiten überprüft.

[nextpage title=”4. Schuljahr”]

In den Rechtschreibgesprächen und kurzen Übungsphasen werden die Regelungen, die in Klasse 2 und 3 erarbeitet und gefestigt wurden, wiederholt und geübt.

Lernbereiche

Worte zerlegen und zusammensetzen

Thema des Unterrichts sind zusammengesetzte Namenwörter (Klassenzimmer, Autofahrt).
Ergänzend dazu werden Nomen mit den folgenden Endungen thematisiert: -heit, -keit, -ung, -e, -er -nis (Einfachheit, Einigkeit).

Satzzeichen und Satzaufbau

* Satzzeichen für Wörtliche Rede Begleitsatz nachfolgend
* Aufzählung
* Eingeleitete Nebensätze mit “dass”
* Ausrufezeichen, Fragezeichen, Aussagesatz

 

Ausnahmeschreibungen

In dem vierten Schuljahr werden Ausnahmeschreibungen gesammelt und thematisiert.

Bewertung

Die Note im Bereich Rechtschreibung setzt sich zusammen aus der Bewertung der Schreibung in eigenen Texten (50%) und der Bewertung von methodischen Kompetenzen (50%).

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Methodische Kompetenzen werden durch Beobachtung im Unterricht und schriftliche Arbeiten überprüft.

 

[nextpage title=”Lese- Rechtschreibschwäche”]

Wenn Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens auftreten, unterstützen wir die Kinder, ermöglichen individuelle Lernwege 
und stellen Förderangebote zur Verfügung. Eine Entscheidung bezüglich der Ausmaße, Materialien und Methoden der Förderung wird aufgrund einer Diagnose mittels normierter Tests und weiterer Beobachtungen im Unterricht getroffen. Dabei gilt der Grundsatz, dass jeder Unterricht Förderunterricht ist.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie dem schulpsychologischen Dienst ist ein wichtiger Baustein der Förderung. Sie kommt über die Kontaktaufnahme durch die Eltern zustande.

Unter Umständen kann es sinnvoll sein, auf eine Benotung der Teilbereiche Lesen und/oder Rechtschreiben zu verzichten. Die Entscheidung darüber trifft die Klassenkonferenz. Basis ist die bisherige Lernentwicklung.